Der Lebensweg unseres Großvaters

Carl-Gustav Knoblauch (Steegen)

Carl-Gustav Knoblauch wurde am 1.3.1866 im elterlichen Bauernhaus

in Steegen Kr. Pr.Holland-Ostpr. geboren.

Er wuchs mit 9 Geschwistern auf.

Carl-Gustav Knoblauch ging in Steegen zur Schule, nach der Schulzeit erlernte

er den kaufmännischen Beruf in Pr.Holland.

Von 1880 –1897 arbeitete Carl-Gustav Knoblauch in Marienburg, Danzig, Elbing,

und Marienwerder.

Carl-Gustav Knoblauch heiratete am 23.3.1897 Marie Dyck in Marese-Marienwerder.

Danach ging Carl-Gustav Knoblauch wieder nach Steegen zurück und übernahm

einen Gemischtwarenladen mit Gastwirtschaft.

Der erste Sohn, Friedrich Knoblauch, wurde am 18.2.1898 in Steegen geboren.

Der zweite Sohn, August Knoblauch, wurde am 17.12.1899 in Steegen geboren.

Der dritte Sohn, Karl Knoblauch, wurde am 19.1.1903 in Steegen geboren.

1905 verzog Carl-Gustav Knoblauch mit seiner Familie nach Kronsnest-Wpr. und

übernahm dort einen Bauernhof.

Hier wurde der vierte Sohn, Gustav Knoblauch am 23.8.1906 geboren.

1908 verzog Carl-Gustav Knoblauch nochmals nach Vangerin-Pommern.

Hier wurde der fünfte Sohn, Heinrich Knoblauch am 25.12.1910 geboren.

Von 1908 – 1917 hatte Carl-Gustav Knoblauch einen Bauernhof mit einem

Gemischtwarenladen in Vangerin.-Pommern.

Von 1917 – 1918 wohnte Carl-Gustav Knoblauch in Marienwerder-Wpr.

In diesem Jahr arbeitete Carl-Gustav Knoblauch mit seinem ältesten Sohn

Friedrich Knoblauch im Ruhrgebiet

Nach langer Krankheit verstarb am 15.2.1918 im Alter von 45 Jahren

Marie Knoblauch (Großmutter) und wurde in Marienwerder beigesetzt.

Im März 1918 kaufte Carl-Gustav Knoblauch in Sommerau Kr.Rosenberg-Wpr.

einen Bauernhof, wo er mit seinem Sohn Friedrich Knoblauch und Sohn Heinrich lebte.

Carl-Gustav Knoblauch verstarb am 15.2.1938 in Sommerau und wurde in

Marienwerder neben seiner verstorbenen Frau beigesetzt.

Söhne:

August Knoblauch erlernte den beruf als Molkereifachmann.

1937 zog August Knoblauch mit seiner Familie nach Konradswalde Kr.Rosenberg-Wpr.

und übernahm dort eine Bauerhof bis zur Vertreibung (1945).

Friedrich Knoblauch hatte schon im Jahre 1926 den elterlichen Bauernhof in Sommerau übernommen. Diese Anwesen wurde 1930 durch Feuer (Wohnhaus)

vernichtet und an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Die Familie lebte bis zur

Vertreibung (1945) dort.

Karl Knoblauch erlernte den landwirtschaftlichen Beruf und war von 1926-1945

(Vertreibung) als Gutsverwalter auf dem Gut Klein Falkenau mit seiner Familie.

Gustav Knoblauch erlernte von 1920- 1923 den Beruf als Bäcker in Dt.-Eylau Kr.

Rosenberg-Wpr. Von 1930-1933 war er beruflich in Marienburg und Dt.-Eylau tätig.

1933 machte sich Gustav Knoblauch in Frödenau Kr.Rosenberg-Wpr. selbständig.

Die Familie lebte auch in Frödenau.

Heinrich Knoblauch erlernte von 1926-1929 den kaufmännischen Beruf in Dt.-Eylau

Kr.Rosenberg-Wpr. 1933 ging Heinrich Knoblauch nach Frödenau und übernahm dort

einen Gemischtwarengeschäft und Landhandel, dieses führte er bis zur Vertreibung 1945. Die Familie lebte auch in Frödenau.

Karl Gustav Knoblauch, geb. 1.3.1866

in Steegen, Pr. Holland, Ostpr.

 

Marie Knoblauch geb. Dyck

geb. 20.10.1872 Marese, Marienwerder

Westpr.

Carl Gustav Knoblauch

geb. 1.3.1866 Steegen Pr.Holland Ostpr.

 

 

Die Söhne von Marie und Carl Gustav

 

 

Karl geb.19.1.1903  Steegen  und  Heinrich geb.25.12.1910 Vagerin

 

Gustav geb.28.8.1906 Kronsnest

August geb.17.12.1899 Steegen

Friederich geb.18.2.1898 Steegen